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Testberichte GRL 600 CHV von HAGiBAU

hagibau
Aktives Mitglied 2
So Brüder im Geiste,
... jetzt ist es raus ich bin der dritte Tester
War leider nicht da und hab meine Überraschung erst am Mittwoch bekommen.
Danke an das Bosch-Team das ich auch als Tester ausgewählt wurde.

Die Lieferung ist vollständig und ohne Schaden angekommen, war alles gut verpackt und mit Luftkissen geschützt, na gut die Messlatte nur in so "Wurstpapier". Die Erfahrung von >>Bosch1969<< und speziell mit diesem Paketdienst ... vielleicht sowas in ne Pappröhre.

Lieferumfang:
das Gerätepaket
 - Handwerkerkoffer
 - Rotationslaser GLR 600 CHV
 - Fernbedienung RC 6
 - Laserempfänger LR 60
 - Empfänger Halterung RB 60
 - Batterieadapter BA 1
 - Pro CORE 4Ah Akku
 - Ladegerät GAL 18V-40
 - Batterien 4xR6 Mignon AA für Empfänger    und Fernbedienung 4xR20 Mono D für BA 1
 - Wandhalter WM 6
 - Laserzieltafel
 - Lasersichtbrille in Rot
 - Gurte für das Stativ
 - Handbücher für GLR 600 CHV/RC 6; LR 60;     GAL 18V-40; Kurzanleitung;
 - Warnaufkleberset

das Zubehör
    Baustativ BT 170 HD
    Messlatte GR 240

was soll man sagen, das komplette Wohlfühlpaket für den Test ... jetzt brauch ich n Doppelbett

ach so ich versuche die Berichte son bissel zu trennen und hoffe das zum Lesen und Folgen hilfreich ist
10 ANTWORTEN 10

sinus50
Moderator
Moderator
Hallo "hagibau",

vielen Dank für Deine Rückmeldung hier und natürlich auch Dir herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Testgerät.

Viel Erfolg im Testeinsatz, freue mich schon auf weitere Eindrücke, Bilder etc.

Gruß
sinus50

hagibau
Aktives Mitglied 2
zum Zubehör ich machs mal spannend

Das Stativ BT 170 HD Professional: was auch immer HD jetzt bedeutet
Hab schon son paar Baustative zwischen den Finger gehabt (Leica/Hilti/Geo Fennel/Nedo).
Als erstes fällt mir auf, das Verschür- und Tragegurt mit am Stativ ist und geschickt unverlierbar (!!) befestigt ist. Find ich gut das man's nicht wegräumen und wieder suchen muß.
Sonst sehe ich ne gute saubere Verarbeitung eines offensichtlich robusten Gestells.
Der Laser läßt sich in beiden Ausrichtungen gut Anschrauben.
Das Stativ hat gut bedienbare Schnellverstellungen (Quick-Clamp-System) für die Höhe, nicht nachgemessen lt. Bosch-Datenblatt 1,65, aber das ist ja immer auch abhängig wie man es aufstellt, eben oder halb am Hang.
Dann es gibt wie bei allen richtigen Baustativen keine Abfangung/Arretierung zwischen den Beinen weil das im Gelände keinen Sinn macht und es würde richtig behindern, wer schon mal was Anderes versucht hat.
Das normale Handling ist Stativ aufklappen und mit dem Schuh passend breittreten dann die Spießefüße in die Erde drücken.
Ja die Füße sehen stabil aus sind aus was fürn Kunstoff auch immer, aber das hab ich schon probiert mit dem schweren Gerät drauf auch recht rutschfest auf Fliesenboden.
Leider fehlt eine mit der Grundplatte ausgerichtete Dosenlibelle, wär hilfreich bei der Gundstellung des Lasers. Sollte bei zukünfigen Modellen mit dran sein, da hat die Selbstnivilierung des Laser nich so viel zu tun.

Die Messlatte GR 240 Professional:
Messlatte ist aus Alu mit Dosenlibelle zu flinken Geradehalten und glaub gelaserter Skale zweifarbig für positiven und negativen Arbeits/Messbereich. Einfach praktisch. Auszug auf die 2,40 mit auch so Quick-Klemme und im oberen Teil Skalenbereich eine festellbare verschiebehülse auf dem die Empfängerklemme befestigt wird.
Unten ist noch ein selbseinklappender Haken oder Blech damit kann man wohl die Messlatte mit dem Fuß festhalten.
Sinn machen würde mal noch als Zubehör eine Kunstoffaufstellplatte die man unten aufsteckt, damit wenn man beim Betoniert messen will/muß die Messlatte nicht einsinkt und mäßig sauber bleibt.

Ich finde beide Teile ganz gut und auch mit den groben Bauhandschuhen zu bedienen, für die Libelle find sich wohl ne Lösung wenn's wichtig wird.

Fotos kommen leider erst nächte Woche
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hagibau
Aktives Mitglied 2
so es geht bald los
wollt schon am Donnerstag den ersten Realeinsatz durchlaufen und mit dem Kunden einen Geländeschnitt für Aufstellungsplanung zweier ca 500m⊃2; Hallen, na irgendwie hatten wir bei dem Wetter dann doch keine Lust, Freitag das gleiche Drama kommt jetzt nächste Woche.
Ja wär auch schon mal n Test gewesen aber ich glaub dem Datenblatt die IP 68 mal unbesehen, hatte keine IP68 Klamotten dabei. Wenn ich die Schräublein in Größe und Menge am Laser und Empfänger sehe, vermute ich schon ordentliche Dichtungen dahinter.

Ach ja meine Intuition ist intuitiv, also Akku rein, einschalten und los, sehen was passiert und wie weit ich komme.

Also der Koffer soll was wiegen? 15 kg das is ja 1/4 von meinem Eigengewicht, gibts im Zubehör n Rolli dafür.
Aber ernsthaft der Koffer sieht nicht nur stabil aus, im Stile u Material wie die normalen Maschinenkoffer, nur Innen in beiden Halbschalen gut mit Formschaumteilen ausgepolstert alle Teile haben einen passgenauen Platz nix fliegt da lose rum bis zu eigenen Plätzen für die R6/R20 Batterien, das sind komplette Teile nix Zusammengeklebtes. Gesammt für zu erwartende Einsatzorte schon mal geeignet, ein L-Boxx o. LX-Boxx Ansatz (ich ste da auch drauf aber) wär wohl fehl am Platz, da hätt man am Polster sparen müssen und wenns haarig wird hat das Material der Boxxen mech. Obergrenzen, das dann wohl auch der Inhalt pfutsch wäre. Und die Dimension vom geschl. Koffer, stellt zwei LB3 hintereinander (Foto kommt). Also da kann wohl  schon mal ne Leiter oder Baudiele draufkrachen. Ich find den so, richtig gemacht mit Sorglosoptik ... wird sich zeigen wenn wirklich was passiert, aber ich glaube die BOSCH Mädels und Jungs haben im Vorfeld beim Testen bestimmt genug Spass gehabt.

 
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higw65
Power User 4
Schön zu lesen...und Glückwunsch zum Test 🙂

HD steht übrigens für "Heavy Duty"

Gruß GW
Ich bin nur auf der Durchreise...und die Forensoftware sorgt für eine baldige Weiterreise...

Holger_Schrade
Spezialist
Glückwunsch zum Test!
erstellt von hagibau am 07.06.2020, 17:27 Uhr

Also der Koffer soll was wiegen? 15 kg das is ja 1/4 von meinem Eigengewicht, gibts im Zubehör n Rolli dafür.
 
Bei wäre das eher 1/8, also vollkommen im Rahmen 😄
Du musst in zukunft einfach mehr essen, dann klappt das auch mit den großen und schweren Koffern.

higw65
Power User 4
Wer leichter ist...kann schwerer tragen 😉

Und den passenden Caddy gibt es ja dafür 🙂

Gruß GW
Ich bin nur auf der Durchreise...und die Forensoftware sorgt für eine baldige Weiterreise...

willyausdemnorden
Power User 4
Moin
Von mir auch herzlichen Glückwunsch zu dem schönen Testgerät !
Was ich bisher rauslesen konnte scheint das Gerät selbsterklärend zu sein, jedenfalls die wichtigsten Funktionen, genau so muss es sein.
.
Wer wieviel tragen kann hängt nicht nur vom Eigengewicht ab sondern auch ob bspw. nur Weissbrot mit Sirup oder Schwarzbrot, gute Butter und dick Maurermarmelade zu futtern gereicht wird..
(:)
Gruss Willy

hagibau
Aktives Mitglied 2
so mal schnell ne kurze nebenschlacht
bei meinem teilzeitarbeitgeber sollten 2 neue hebebühnen bei einer mußte der anfahrwinkel angepasst werden
also laser raus mal nur mit dem "naturstativ" hingelegt fluchtlinie mit dem laser und zieltafel aus gerichtet, ach so vorher den antischüttelmodus abgeschaltet und die laserlinie vorsichtig rumgerückt, das hatte ich dann, danach die flucht auf das nebenliegende areal übertragen, mit dem empfänger da rote linie auf rötlichen fliesen nich so gut zu sehen ist. ich mutmaße mal auf dem stativ wär die linie wohl weiter zu sehen gewesen als auf dem boden liegend.
zum schluß noch den versatz makiert und aufstellort war für den nächsten tag festgelegt
das ganze hat ca. 5 minuten gebraucht und beide geräte grundsätzlich ein und ohne wirklich nachdenken verwenden alle tasren und anzeigen erklären sich von selbst - so sollte es sein
 
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hagibau
Aktives Mitglied 2
zu den geräten kommt auch noch n etwas längerer bericht mit bilder
aber erst mal ne frage hab ja nun schon so bissel rumprobiert
wenn ich den laser einschalte - bootscreen klar, dann nivilierung auch klar, dann sollte er ja bereit sein ... aber
spiegelkopf rotiert aber ich sehe keine laserlinie und kein lotpunkt
wenn ich in den spiegel sehe ist wat rotes licht sichtbar a (siehe bild)
hab dann immer mal rumgeschaltet die drehzahlen und die winkelprojektion hin und her geschaltet, irgendwann hat ich ne linie und den lotpunkt, bin aber nich sicher warum
kann es sein das ich nur die vorwärmzeit des lasers überbrückt habe

 
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kuraasu
Spezialist 2
Moin,

der braucht keine Vorwärmzeit. Das ist etwas, was für Diodenlaser ganz normal ist: man kann sie zwar halbwegs schnell ganz ein- und ausschalten, aber in der Praxis ist es deutlich besser, die Laserdiode immer auf kleiner Stufe laufen zu lassen und sie dann, wenn sie "gebraucht" wird, auf die gewünschte Helligkeit zu regeln. Das, was Du siehst, ist die Grundstufe.

Nennt sich "Modulation" des Lasers und wird ja auch genutzt, um den Betrieb mit nur einem Sektor des Kreises zu realisieren. Da wird der Laser ja während einer Rotation des Kopfes dauernd hell-dunkel-hell geschaltet, so dass er immer nur in einer Richtung eine sichtbare Linie produziert.

Hintergrund ist, dass Laserdioden einen internen Regelmechanismus haben (und brauchen), um sie trotz technisch normaler Serienstreuung sicher auf 1 mW zu begrenzen. Dazu ist im Gehäuse ein Lichtsensor mit verbaut, der für den Treiberbaustein eine Rückkopplung liefert, wie hell der Laser gerade ist. Beim Einschalten des Lasers weiß der Treiber das logischerweise noch nicht, deshalb wird er langsam (immernoch weit unter 1 s, aber für Elektronik halt langsam) hochgefahren. Für die benötigte hell-dunkel-hell Regelung im Betrieb eben für den Sektormodus ist das viel zu wenig. Daher läuft die Laserdiode immer auf niedriger Leistungsstufe mit, die Regelung ist aktiv, und kann dann aus diesem Bereitschaftsmodus vom Treiber innerhalb von weniger als Millisekunden auf die volle Leistung gebracht werden, ohne die 1 mW Grenze zu überschreiten. Stichwort Überschwinger für alle Regelungstechnik-Kenner.

Gruß
kuraasu

PS: es wäre schön, wenn Deine Texte etwas besser lesbar wären. So ein paar Satzzeichen würden sehr helfen.