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GCM 8 SJL oder GCM 12 JL ?

wavee2014
Aktives Mitglied 2
Hallo,

wenn ich hin und wieder mal handelsübliche 9cm Kanthölzer sauber durchtrennen will, ist dann die GCM 12 JL besser als die 8 SJL geeignet?

Bei der kleineren geht nur 7cm und bei der größeren 10cm. Jetzt ist aber die Frage, ob es nicht auch einen sauberen Schnitt ergibt, wenn ich das Kantholz nach dem ersten Schnitt umdrehe und dann ganz durchtrenne. Bekomm ich das 100%ig hin, oder wird das nie ganz genau?

Da die kleinere Säge ja eine Zugfunktion hat, kann ich auch bereitere Schitte machen, aber das ist eher für paneele usw gedacht, oder?

Was meint ihr ist das praktischere Gerät fürs übliche arbeitern und bauen mit Holzstücken?

Die Variante mit dem großen Sägeblatt UND Zugfunktion, ist mir dann doch etwas zu teuer, dafür dass ich nicht so oft damit arbeite.

Gruß 🙂
11 ANTWORTEN 11

haifisch18
Power User 4
Was verstehst du den unter genau und 100%? Es geht, der Versatz beträgt mal einen Zehntel, mal ist er nicht zu fühlen, mal sind es 3-5 Zehntel.

Hängt auch von dir ab und davon, wie krumm die Hölzer sind.
Maria, Maria, i like it laut!

wavee2014
Aktives Mitglied 2
Hallo,

unter 100%ig verstehe ich, dass wenn ich das geschnittene Ende auf eine Plane fläche stelle und dann es nicht kippelt oder spiel halt.

Wenn ich jetzt z.B einen 45 Grad Winkel einstelle, und dafür von beiden Seiten sägen muss, und es dann hinterher nicht perfekt geschnitten ist, dann würde diese seite an einem anderen Kantholz ja nicht mehr plan aufliegen.

Ich denke mal die gröpßere Kappsäge wäre wohl besser. Ich würde So eine Säge auch nur 1 mal kaufen wollen.

Paneele könnte ich ja z.B auch von beiden Seiten sägen, wenn ich auf die Zugfunktion verzichte.

Eigentlich müsste das ja klappen, wenn man einen Seitlichen Anschlag hat.

Sogesehen ist die Paneelsäge ja nur ein wenig komfortabler...

higw65
Power User 4
Ich kann Dir sagen was ganz sicher klappt ...das Ganze mit einer GCM 12 SDE machen. Ja...sie kostet ca. 50% mehr wie eine 12 JL, ist aber doppelt so vielseitig.

Mir ist auch bewusst, dass man so eine Säge nicht immer im Einsatz hat und überlegen muss ob sich so eien Anschaffung lohnt. Aber eine Kapp- und Gehrungssäge kauft man nicht jedes Jahr...und sicher auch nicht alle 5 Jahre...meistens hat man so eine Säge füs Leben...oder zumindest für Jahrzehnte.
Selbst wenn man nur 10 Jahre annimmt und dann Mehrpreis durch die Monate teilt, dann bekommt man dafür nicht mal einen Coffee to Go 🙂

Gruß GW
 
Ich bin nur auf der Durchreise...und die Forensoftware sorgt für eine baldige Weiterreise...

mack3457
Treuer Fan
Machen kann man alles. Mit etwas Übung wird das auch vernünftig gehen.

50% Aufpreis der 8 SJL zur GCM 12 JL ist halt schon eine Hausnummer.

Trotzdem: ich hatte mir die GCM 12 JL geholt (gebraucht aber ungenutzt) vor allem deswegen, weil sie halt einen großen Schnittbereich hat.

In der Praxis vermisse ich manchmal die beidseitige Verstellbarkeit der (8 oder 12) SDE etwas, aber dafür ist die Schnittkapazität der 12er halt größer als die der 8er und vor allem kann man die 12 JL noch herumtragen, was mit der GCM 12 SDE kaum noch praktikabel ist.

Wie dem auch sei: ich habe den Eindruck, dass ich sehr genau bestimmen kann, an welcher Stelle ich säge. Deshalb halte ich die GCM 8 SJL "prinzipiell" für geeignet, vor allem wenn es nur um die angegebenen 9cm Kanthölzer geht. Getestet habe ich vergleichbare Konstellationen allerdings nicht.

Grüße
Thomas Mack

haifisch18
Power User 4
Wenn du sichtbare, dichte Verbindungen (Ecken auf Gehrung) oder solch plane, kippelfreie Schnittflächen haben möchtest, ist es Mist auf Umschlag zu arbeiten. Auch mit einem seitlichen Anschlag wird das nichts.
Mit der JL klappt das kappen auf 90° von 90x90 Kanthölzern, mit einem Abstandsholz kann die nämlich 100x150 und bei 45° immer noch 100x100 kappen.

higw65s Meinung kann ich aber nur unterstützen: Nimm dann lieber die größere, schwerere GCM 12 SDE. Mit Werkzeug ist es meist so, dass man es, wenn es dann da ist, für mehr einsetzen möchte als man vorher dachte. Ich stand auch vor der Entscheidung ob GCM 8 SDE (die ich der SJL immer vorziehen würde) oder die 12er SDE oder (im 12er Bereich mein Favorit) die GDL nehme. Ich hab dann die kleinere (leichter, günstiger, weniger Platzverbrauch als die 12er SDE) genommen. Hauptursache war, dass sie für 80 Prozent der Projekte reicht. Den Rest wollte ich auf Umschlag machen, was dann gleich beim ersten Versuch nicht funktioniert hat. Dann fängt man doch wieder das tüfteln an und ärgert sich besagte 10 Jahre das man nicht gleich die Große gekauft hat.

Die JL würde ich nur nehmen, wenn es immer wieder die gleiche Aufgabe zu schneiden gibt und sie dafür schon reicht. Nicht aber, wenn wechselnde Aufgaben, die vorher nicht bekannt sind, anstehen.
Maria, Maria, i like it laut!

wavee2014
Aktives Mitglied 2
Ich habe mir die GCM 12 SDE mal eben angesehen, aber ich denke die ist einfach zu groß für mich und vllt auch einfach zu überdimensioniert fürs gelegentliche Kappen von Hölzern.

Ich möchte die Säge auch mal ohne weiteres mit nach draussen nehmen, oder irgendwo hinstellen können, ohne dass ich dafür jemanden zum tragen brauche oder erst die Schubkarre holen muss 😉

Was bedeutet beidseitige Verstellbarkeit?

Der aktuelle Preis der GCM 12 JL liegt bei 475 Euro. Das ist noch ok und nicht so viel ehr im Vergleich zur GCM 8 sjl.
 

wavee2014
Aktives Mitglied 2
Ich habe nochmal überlegt.... wegen der Zugfunktion. Das ist ja nicht ganz verkehrt, aber wenn, dann wäre mit die SDE zu groß und schwer und zu teuer. Wäre die 8 SJL als Zugsäge im Grund nicht ausreichend wenn ich nur gelegentlich mal 9er Kanthölzer schneiden will?

Ich weiß auch nicht ob das Schnittbild besser wird, wenn ich das Sägeblatt selber führen kann, anstelle dass ich es einfach nur runterdrücken kann...

Eigentlich finde ich sogar die GCM 8 SDE jetzt optimal von der Größe her usw. Es müsste ja mit etwas übung auch möglich sein, 10cm dicke Hölzer sauber zu durchtrennen.

 

higw65
Power User 4
Stimmt...die GCM 12 SDE ist schon eine Hausnummer. Habe sie vorhin erst durch die Gegend getragen 🙂

Dann nimm eine GCM 350-254...das ist im Grunde eine GCM 10 SDE. Wäre ja so einfach mit den Namen...
Ist 4kg leichter als die 12er und auch handlicher. Aber natürlich ist auch eine 8er nicht schlecht...zumndest die SDE

Gruß GW
Ich bin nur auf der Durchreise...und die Forensoftware sorgt für eine baldige Weiterreise...

mack3457
Treuer Fan
Bei der Suche nach einer möglichen Alternative zur GCM 8 SJL die GCM 12 SDE vorzuschlagen, ist schon eine Hausnummer.

Die GCM 350-254 wäre DIE Alternative, wenn sie preislich nicht in einer ähnlichen Region wie die GCM 12 SDE liegen würde.

Wie dem auch sei: eine Säge zu kaufen, von der von vornherein klar ist, dass sie die Anforderungen nicht erfüllt, muss man schon mögen. In der Praxis nutzt man sie doch für mehr, als man sich am Anfang ausgemalt hatte.

"Beidseitige Verstellbarkeit": Man kann die Sägen kippen, die 12 SJ halt nur bis zu etwas über 45 Grad nach links und nur 1 oder 2 Grad nach rechts. Die "D"-Varianten kann man zu beiden Seiten kippen. Ist jetzt nicht so wichtig, aber merkwürdigerweise hatte ich es schon vermisst.

Grüße
Thomas Mack

higw65
Power User 4
 
erstellt von mack3457 am 15.11.2018, 09:53 Uhr
Bei der Suche nach einer möglichen Alternative zur GCM 8 SJL die GCM 12 SDE vorzuschlagen, ist schon eine Hausnummer.
...
Es war als Alternativorschlag zur GCM 12 JL gedacht...mit der Zugfunktion der 8 SJL

Gruß GW
 
Ich bin nur auf der Durchreise...und die Forensoftware sorgt für eine baldige Weiterreise...

mixbambullis
Erfahrener
Ich würde die GCM 12 GDL empfehlen, deren Kauf ich nicht bereut habe......auch wenn es für mich viel Geld war.
Gruß, Michael .....denn Stillstand ist Rückschritt..... www.instagram.com/mixbambullis/