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FSN-OFA Profess... :-X

higw65
Power User 4
Seit einigen Tagen habe ich das OFA-Kit. Über die Zwingen wurde schon viel geschrieben...und den Lochreihenadapter...der wird später getestet.

Es geht jetzt um den Adapter selbst...den OFA. Ob er wirklich "Professional" ist wird sich zeigen.

Ich wollte ihn heute mal im Einsatz geniessen...als freudig den OFA bereitgelegt und den Koffer mit der Fräse rausgeholt...eine etwas ältere GOF 1300 ACE.
OFA auf die Grundplatte gelegt....das steht dann dass sie auf die GOF 1300 passt...und gedreht und gedreht und gedreht. Doch die Löcher passen nicht. Ok...steht wieder mal nirgends. Bleibt mir also nichts anderes übrig als wieder mal den Bohrer und den Senker rauszuholen um selbst Löcher zu erstellen.
Dann wird aber auch gleich die Kante abgefräst sie sich um das Loch befindet, denn ohne diese Kante kann man die Fräse auch mit dem OFA verschrauben wenn man die Gleitplatte vom Fuß entfernt hat. Das ist auch nötig um wieder etwas Frästiefe zu gewinnen.
Durch den OFA verliert man 12mm Frästiefe. Bei einigen Fräsen bleibt da nicht viel übrig. Also immer mit einberechnen beim Fräserkauf.

Dann habe ich mir mal das Beiblatt des OFA angeschaut. Bild Nr. 5 ist interessant. Da ist die Bosch-Schiene vor 2012 durchgestrichen.
Häh? Was soll das denn? Also die Schienen raus und getestet.

Sorry für die folgenden Worte, aber welcher ...*zensiert...erstellt solche Anleitungen? Es war ja nun genug Zeit das zu testen und entsprechend zu dokumentieren und Jeder...aber auch Jeder der die verschiedenen Schienen hat, der kennt auch die Unterschiede.
...und das Lustigste kommt noch: Der OFA passt perfekt auf die alten breiten FSN mit einer und mit 2 Gummilippen! Kein Wackeln, kein Spiel.
Aber aauf einer Festool-Schiene klemmt der OFA. Das ist auch völlig Normal, da da die Führung etwas breiter ist. Wer oft auf Festool-Schienen arbeitet, der sollte die Führung etwas nacharbeiten. Sie wird sich aber mit der Zeit "einschleifen" War damals mit der alten GKS 68 BC auch so...denn die lief nach einigen Schnitten auch perfekt auf den Festool-Schienen.
Wenn man den Abstand beim Fräsen berücksichtigt, dann passt der OFA sogar auf die ganz alten Schienen und auch auf den MT 600.
Beim Parallel- und Führungsschienenanschlag der GKS 10,8 wurde gesagt dass dieser für die alten nun neune Bosch-Schienen entwickelt worden ist. Der ist aber so breit dass er sogar auf der Festool-Schiene noch Spiel hat...und hier wird die Bosch-Schiene ausgeschlossen und das ist genau die Schiene auf der er perfekt läuft.
Echt peinlich...und zeigt mal wieder die schlecht Zusammenarbeit diverser Abteilungen. Tut mir auch leid für die direkten Worte...grad weil ich da schon persönlich Kontakt hatte.

Eine letzte Sache ist auch Nirgends zu sehen oder dokumentiert. Das Ganze wurde schon vor langer Zeit angesprochen und mehrfach auf dem Bob-Treffen erwähnt:
Es fehlt ein Warnaufkleber vor der Verstellung, denn man kann den OFA auch verstellen wenn die Fixierschraube angezogen ist. Hier gehört einfach ein Hinweis drauf diese vorher zu lösen denn sonst zieht sich die Schienenführung schief.

Ich habe dann den alten schwarzen Anschlag rausgeholt und gefräst. Kein Frästiefenverlust und schnell zu montieren und einzustellen. Der OFA liegt jetzt in der Ecke bis ich mal eine sinnvolle Einsatzmöglichkeit für ihn gefunden habe.

Gruß GW

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Ich bin nur auf der Durchreise...und die Forensoftware sorgt für eine baldige Weiterreise...
11 ANTWORTEN 11

higw65
Power User 4
Ich hoffe das Bild ist jetzt richtig rum.

Immer wieder lustig dass man Bilder nicht nachträglich ändern oder die Reihenfolge beeinflussen kann.
245767.jpg
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Schweri
Aktives Mitglied 3

Original von higw65 am 08.03.2014, 14:58 Uhr
Dann wird aber auch gleich die Kante abgefräst sie sich um das Loch befindet,


Ist das nicht eine Zentrierung für die Grundplatte der Oberfräse?GrußLucian

higw65
Power User 4
Evt. soll das so sein...aber passt bei der 1300er ACE eh nicht. Von daher kann das Ding auch weg.
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Tischler-Patti
Aktives Mitglied 3
Das ist aber Ärgerlich mit dem Führungsadapter. Auch der Höhenverlust. So was sollte auf alle nicht Uralt Maschinen passen. Kostet ja auch was.Was wohl Bob dazu sagt.Wollt mir ne GMF 1600 im Komplett Set holen.Überdenke ich mal.Gruß Patrick
Gutes Werkzeug, für gute Arbeit.

higw65
Power User 4
Auf die neuen Maschinen wird er passen. Aber es gibt nirgendwo die Einschränkung dass er eben bei der alten 1300er nicht passt...und ich wüsste grad nicht welche 1300er gemeint ist auf die er passen soll.
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Gelöschter Benutzer
Ehemaliges Mitglied
Hallo higw,
"...und ich wüsste grad nicht welche 1300er gemeint ist auf die er passen soll."
Gemeint ist natürlich die GOF 1300 CE (ebenso wie 900 CE).
Diese Versionen haben andere Grundplatten als die ACE-Versionen.
Beim Hersteller ist die ACE schon so alt, daß die meisten MA diese Fräse, aufgrund ihrer eigenen Jugend, nicht mehr kennen :-).
Zur Dicke des Adapters:
50 mm Hubhöhe einer Oberfräse bleiben immer 50 mm, egal wie dick eine Platte unter der Fräse ist.
Die meisten seriösen Fräserhersteller bieten auch Fräser mit längeren Schäften an.
Hiermit läßt sich die Dicke einer Adapterplatte von popeligen 12 mm spielend mehr als ausgleichen.
Ansonsten hätte ja fast jede Fräse bei Verwendung dickerer Schablonen ein Problem.
Gruß
Uwe

higw65
Power User 4
Ach Uwe...ich musste eben ein bischen Schmunzeln 😉

Vielleicht kommst Du noch drauf warum... 🙂
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Gelöschter Benutzer
Ehemaliges Mitglied
Ne,
da komm ich jetzt nicht drauf!
Ich lese eigentlich nur, was geschrieben steht (siehe Zitat oben und "Durch den OFA verliert man 12mm Frästiefe").
Seither habe ich das, sofern in Deutsch oder einer gängigen Fremdsprache verfasst, auch zumeist verstanden.
Davon gehe ich auch bei deinen o. a. Einlassungen zum FSN-OFA aus.
Sofern dies ein "Insider", nur für einen bestimmten Personenkreis gedacht, war, gebe ich zu bedenken, daß leider nicht jeder dein Fachwissen hat und doch einige Dinge so verstehen könnte, wie sie o. a. geschrieben sind, siehe Beitrag von User "Tischler-Patti". 

higw65
Power User 4
Ok...das sich der Hub dadurch nicht verändert sollte Jedem klar sein. Ichh hatte ja auch Nichts vom Hub geschrieben.
Aber die Tiefe an sich...die ändert sich. Lange Fräser gibt es...auch von Bosch...nur aber sollte man sich dessen immer bewußt sein. Daher hatte ich das dazu geschrieben.
Fräser sollten immer mind. 20mm in der Spannzange sein. 8mm-Fräser gibt es nicht in den langen Längen. 12mm schon. Aber auch normal...denn die Belastung beim 8mm ist höher als beim 12mm und die Gefahr eines Verbiegens oder Bruches beim dünnen Fräser eben größer je länger er ist.

Was die 1300er betrifft...kenne ich die CE nicht... ^^
Da steht nur "GOF 1300" in den Unterlagen und auf der Platte <-- Das war damit gemeint 🙂

Gruß GW
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Schweri
Aktives Mitglied 3
Hallo GW,die Gewindebohrungen für die Befestigung der Oberfräse an die FSN OFA sind direkt im Aluminium-Material eingebracht. Bei häufigem ein - und ausschrauben besteht bei Aluminium die Gefahr, dass das Gewinde in relativ kurzer Zeit beschädigt wird. Insbesondere wenn die Schraube schräg angesetzt wird oder die Gewindegänge der Bohrung und / oder Schraube verschmutzt sind.Wie empfindest du die Materialhärte des FS-Adapters?GrußLucian

higw65
Power User 4
Der OFA hat keine Gewindebohrungen oder ich habe sie übersehen.

Ich persönlich mache das eh anders. Die Grundplatte  z.B. der 1300er (ACE) hat 3 Bohrungen. An der Stelel bohre ich den OFA, senke das GAnze und schneide Gewinde rein. Dann werden von unten Senkkopfschrauben fest im OFA verschaubt...evt. mit Sicherungsmittel. Danach brauche ich dann die Fräse nur aufsetzen und mit Rändelmuttern, bzw. Flügelschrauben befestigen.

Mache ichseit vielen Jahren beim meinem Oberfräsentisch (an der Erika) so.

Das Material hab ich mir noch nicht genauer angeschaut.

Gruß GW
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