Hilfe
abbrechen
Suchergebnisse werden angezeigt für 
Stattdessen suchen nach 
Meintest du: 

GSH 11e wird heiß

Carsten_W
Neuling 2
Guten Tag,
ich habe mich hier neu angemeldet und hoffe auf ein wenig technische Unterstützung.
Ich selbst bin gelernter R/F-Techniker, kenne mich also mit Elektromechanik sehr gut aus. Bastle generell sehr viel rum, schraube seit über 20 Jahren an alten VW´s. Sämtliche Sonderwerkzeuge oder Spezialteile fertige ich mir bei Bedarf selbst an.

Da ich schon öfter nach der Flutkatastrophe im Ahrtal als Fluthelfer im Einsatz war, habe ich mir neben einem gebrauchten GBH 4-32, einem GSH 5E jetzt noch einen defekten GSH 11E Abbruchhammer in der Bucht gekauft. Alle drei Geräte sollten Low-Budget-Projekte mit kleinen Defekten werden, die ich kostengünstig reparieren und dann auf den verschiedenen Stemm-Baustellen an der Ahr benutzen wollte (das Flutgebiet ist quasi meine Nachbarschaft). Beim GBH 4-32 und GSH 5E war das auch soweit auch kein Problem, allerdings macht mir der GSH 11 einigen Kummer...
Ich habe das Gerät mit einem mechanischen Schaden erworben, das obere Nadelllager des Rotors war defekt und damit auch der Zahnkranz des Rotors. Ich habe dann alles penibel zerlegt und gereinigt, oberes Nadellager im Schlagwerkgehäuse, Filzwellendichtring, unteres Kugellager, einige Teile des Schlagwerks und natürlich den Rotor erneuert. Letzterer war aber ein günstiges Teil aus der Bucht. Natürlich alles neu geschmiert und gefettet. 
Nun läuft die Maschine wieder vollkommen ohne mech. Geräusche, Drehzahl lässt sich sauber regeln. Allerdings wird das Gerät schon im Leerlauf auf dem Tisch ohne mechanische Kraftanstrengung bei Stufe 1 nach wenigen Minuten sehr warm. Wenn man die Drehzahl bis auf 6 steigert, kommt immer heißere Luft unten aus den Lüftungsschlitzen und irgendwann riecht die Luft nach dem heißen Schutzlack der Rotorwicklungen. Das ist der Punkt, an dem ich die Maschine ausschalte und schnell den unteren Lagerdeckel sowie den Gehäusedeckel öffne. Ich ziehe den Rotor und dieser ist glühend heiß, genauso das untere Kugellager, der Lagerhalter und sogar der Lagerdeckel mit Kunststoffabdeckung. Auch die beiden Statorwicklungen im Gehäuse sind knallheiß.
Ich habe wirklich Angst, die Maschine länger zu betreiben, vor allem mal unter Last...
Die Statorwicklungen sind messtechnisch o.k. (hatte diese auch schon gegen andere gebrauchte getauscht) mit um die 1 Ohm. Die Mechanik des Schlagwerks ist für meine Begriffe leichtgängig, man kann mit einem Schraubendreher das große Zahnrad der Schlagmechanik von unten durch das Gehäuse relativ leicht drehen. Auch der eingebaute Rotor mit anliegenden Schleifkohlen lässt sich m. E. "normal" drehen. Habe mich beim Zusammenbau an die orig. Reparaturanleitung gehalten.
 
Ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn jemand noch Ideen oder Vorschläge zu diesem Problem hätte. Wie gesagt, ein professioneller Service kommt eigentlich nicht in Frage, das würde den Wert der Maschine übersteigen. Wollte das Gerät mit wenig finanziellem Aufwand instandsetzen, um es noch einige Zeit zu verwenden...

Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung, vielen Dank und schöne Grüße aus dem Rheinland,
Carsten
 
7 ANTWORTEN 7

Gelöschter Benutzer
Ehemaliges Mitglied
Hallo Carsten,
Ich versuche mich mal an der Ferndiagnose. Mir würden die Kohlen und der Anker in den Sinn kommen. Wenn am Anker etwas kaputt ist wird der sehr heiß. Ich hatte schon einen Bohrhammer un diesem Problem mit den Worten „musste die letzten Tage Handschuhe anziehen, da die Maschine zu heiß wurde“ zur Reparatur gegeben. Das Problem macht sich auch mit reduzierter Maschinenleistung bemerkbar.

Ich muss aber auch sagen, dass die Schlaghämmer allgemein sehr warm werden. Mein GBH 5-45 zieht im Leerlauf schon 500-600W. Bei einem neuen Anker kann es schon vorkommen, dass er am Anfang etwas riecht, vor allem bei Nachbauten. Da wären wir beim zweiten Punkt. Der neue Rotor/Anker ist ein Nachbau?

Da du RF-Techniker bist, kann ich glaube schon etwa mehr in die E-Technik einsteigen. Die Anker- und Statorenwicklungen sind Induktive Widerstände und nur auf grobe Fehler mit einem Multimeter überprüfbar. Wenn der Nachbauanker nicht ungefähr den gleichen Induktiven Widerstand hat, kann dieser im Motor „alles strommäßg verzerren“ und dadurch überlasten.

willyausdemnorden
Power User 4
Moin
Ich denke das der/deiner GSH 11e seine Arbeit gehabt ?
Meiner hält noch 22 Jahre, noch.
An und ab mal die Warteminuten ehe er losschlägt,im Winter erst warmlaufen lassen (:)
Ich vermute das so ziemlich alles an Baugruppen VERSCHLISSEN, heute lohnen sich kaum noch Teile.
Diese Maschine sehr gut gebaut, immer beliebt gewesen, aber heute gibts Anti-Vibration, heute nimmt die keiner mehr.
Es gibt für etwas mehr Geld an einen moderner Stemmer.
Im Baumarkt noch den alten GSH 11e am Start, aber wer will wirklich?
Dazu kommen die Akkubohrstemmer um die Ecke (:)
.
Zur Sache:
Sicher gibts gute Leute die einen GSH überholen können, sicher gibts auch genug Tips von Foren.
Bin mir auch sicher das die Boschserviceleute mit geschlossenen Augen zerlegen und wieder blind zusammenbauen und das alles in 10min fertig, zack der Kostenvoranschlag-Folge Rechnung !
Leider gibts beim Boschservice ungerne Tips im hauseigenen Forum, wir sind Gastgeber.
Gruss Willy


 

Carsten_W
Neuling 2
Guten Morgen,

@Tim Taylor: ja, ist korrekt, ist ein Nachbau-Rotor. Genau genommen schon der 2. Den ersten hatte ich ebenfalls aus der Bucht, das war der günstigste, den ich finden konnte. Dieser lief leider nur ca. 10 Minuten, dann gab es heftiges Bürstenfeuer und furchtbaren Gestank und das Teil war durchgebrannt. Ebenfalls ohne Last!
Den defekten Anker konnte ich zurückgeben und habe glücklicherweise mein Geld zurückbekommen. Dann habe ich mir einen teureren Anker bestellt, dieser sieht auch "hochwertiger" aus - wenn man das überhaupt so sagen darf... Deswegen bin ich da im Moment etwas sensibel, was Geruchsbildung oder Wärmeentwicklung angeht. Der originale Anker kostet eben ~170 Euro mit Versand, das wäre mir zu viel.
Durchgemessen hatte ich ihn natürlich immer wieder, da gibt es keine Auffälligkeiten, zumindest in ohmscher Sicht. Ich müsste mal den beim Kauf verbauten Anker messen. Diesen hatte ich übrigens nach der Überholung auch mal wieder eingebaut, aber nur kurz, da das obere Ritzel ja stark abgenutzt ist und fiese Geräusche verursacht. Weiß aber nicht, ob dieser Anker original oder auch ein Nachbau ist. Jedenfalls hatte er bis zum Schaden wohl nicht viel gelaufen, denn der Kollektor sieht noch fast neu aus. Wie im ersten Post geschrieben, ist er ja leider wegen des defekten Nadellagers so stark beschädigt...

Ich werde mal den neuen Rotor ohne weitere "Last" im Gerät testen, d.h. ich baue das große Zahnrad und Pleuel/Kolben aus und schaue, ob der Motor trotzdem so heiß wird. Da bin ich mal gespannt...

@Willy: Ja, mein GSH11 wird wohl schon etliche Stunden auf dem Buckel haben... Wie geschrieben, es sollte ein Low-Budget-Projekt werden, denn für die Flut-Baustellen wollte ich mir nicht für x-1000 Euros neue Maschinen kaufen. Bin ja nur freiwilliger Helfer, der auf das Budget achten muss und privat brauche ich die Maschinen später kaum mehr. Ist bei mir wohl eher die Bastelleidenschaft und der Nachhaltigkeitsgedanke... Deswegen kann ich mich auch mit dem "Verschleißgedanken" nicht anfreunden - wenn etwas offensichtlich verschlissen oder defekt ist, kann man es doch erneuern (heute sogar für relativ kleines Geld) und muss nicht gleich das ganze Gerät wegwerfen. Sicher gibt es moderne Maschinen, die die Arbeit erleichtern, aber da ich privat oder beruflich solche Gerätschaften nicht brauche, hab ich mich da nicht weiter drum bemüht...

Bei Deiner Maschine müssen vermutlich nur die O-Ringe an Kolben und Schläger und das Fett erneuert werden, dann schlägt er wieder, wie er soll. Dürfte bei Eigenmontage nur so um die 30 Euro kosten... Ich zerlege das Ding mittlerweile auch fast mit geschlossenen Augen... 🙂

Danke für Eure Antworten, melde mich, wenn´s was neues gibt.
Gruß
Carsten 

donniedarko
Spezialist
Moin Carsten, ich vermute den Fehler auch am Anker. Der wird nicht innerhalb der Toleranz liegen. Wenn der Anker im Leerlauf wieder heiß wird, ist es ja eindeutig. Hast Du ein Infrarot-Thermometer um die Temperaturen am Anker und Polschuh zu messen. Bei Halbleitern habe ich regelmäßig welche dabei gehabt, die einfach nicht hielten. Da gab es Transistoren, bei denen eine ganze Lieferung nicht funktionierten. Besonders bei “nachgebauten" Teilen war die Quote auffällig hoch, weshalb wir nur noch Markenteile verbaut haben. Als Alternative kannst Du nach einem Anker aus einer Spendermaschine Ausschau halten, wenn Mal eine verfügbar ist. Ich habe übrigens auch nach 25Jahren immernoch Spaß am Reparieren. Viele Grüße Leonard PS: Wir sind übrigens Berufskollegen 😉
 
aus dem echten Nordfriesland!

Bosch_Experte_1
Treuer Fan
Hallo Carsten W,

wie schon Tim_Taylor angemerkt hat, ist eine Ferndiagnose sehr schwierig und er hat aus unserer Sicht den Finger in die richtige Wunde gelegt. Wir tippen eher auf das Problem mit dem preiswerten Anker. Anker und Polschuh - du bezeichnest diese als Rotor und Stator - müssen perfekt aufeinander abgestimmt sein. Der Anker bspw. ist bis zu einem gewissen Grad "rechtsgewickelt" für die optimale Leistung. Stimmen dann die beiden Elemente nicht überein, könnte es zu dem geschilderten Problem kommen.
Dies hilft dir aber niciht weiter, deshalb empfehlen wir telefonisch Kontakt zu unserem Servicezentrum aufzunehmen, wir denken da kann dir geholfen werden.
Gespannt sind wir dann auch auf deine Information nach dem Test "ohne weitere Last".
Bewundernswert ist dein Helfen in dem Katastrophengebiert, Chapeau.

Schöne Grüße ins Rheinland
Das Bosch Blau Experten-Team

Carsten_W
Neuling 2
Guten Morgen zusammen,
zunächst einmal, es gibt gute Nachrichten! Die Maschine scheint doch normal zu laufen. Dazu später mehr.

Danke an das Bosch Experten-Team, dass ihr euch auch zu meinem Problem gemeldet habt. Den angesprochenen Test habe ich gestern noch durchgeführt. D.h. Maschine wieder zerlegt, Zahnrad und Kolben mit Pleuelstange ausgebaut und den Motor "frei" im Gehäuse drehen lassen. Ich hatte den oberen Gehäuseteil natürlich abmontiert gelassen, so hat der Motor sehr viel Kühlluft bekommen. Ich habe ihn eine Zeit lang laufen lassen, auch auf Stufe 6 und er ist normal warm geworden, aus meiner Sicht. Der Anker war danach warm, aber nicht heiß. Also, hier schien erstmal alles o.k. zu sein.
Habe dann alles wieder zusammengebaut und dachte dann abends: jetzt musst du mal den Belastungstest machen, egal was passiert. Bin sowieso nach einer fiesen Zahn-OP für die nächsten 2 Wochen "schwerarbeitstechnisch" raus und habe Zeit für die Basteleien.
Habe die Maschine dann erstmal auf Stufe 1 ein paar Minuten laufen lassen, dann ein paar Minuten auf 3 und schließlich bis auf Stufe 6 "hochgedreht". Natürlich wurde der Motor warm, aber durch die Kühlluft wohl ausreichend gekühlt. Er wurde jedenfalls nicht mehr wärmer für mein Empfinden. Das Kunststoffgehäuse war vielleicht lauwarm außen und nur am direkten Luftaustritt, also den unteren Lüftungsschlitzen, war die Luft heiß. Nach 10 Minuten Lauf auf Stufe 6 gab es keine Veränderung, die Maschine lief einfach... Der Geruch nach heißem Schutzlack der Ankerwicklungen legte sich wohl dann auch. Ich habe mal aus Interesse direkt am unteren Luftaustritt der Lüftungsschlitze die Temperatur mit einem Typ-K-Themoelement gemessen und kam auf ~39-41 Grad. Das war für mich erstmal o.k. Wie gesagt, das war noch nicht mit Meißel im harten Betrieb, das kann ich zu Hause nicht testen... 🙂
Aber erstmal war ich erleichtert und sehr froh, dass sich der 2. Nachbau-Anker nicht auch wieder gleich in Funken und Rauch aufgelöst hat. Ich denke, die Maschine kann jetzt benutzt werden.
Das originale Bosch-Ersatzteil wäre, ehrlich gesagt, meine letzte Option gewesen, einfach aus Kostengründen. Aber viel mehr war an dem Gerät auch nicht defekt, außer dem oberen Zylinderrollenlager, welches ich ersetzt habe. Jetzt schaue ich erstmal, wie es weitergeht...

Ja, die Flutgeschichte... Das ist wirklich schlimm hier in meiner Nachbarschaft... Selbst wir hier in Meckenheim hatten große Schäden, große Teile unserer Altstadt wurden in der Nacht überflutet. Von unserem Dorfbach, der normalerweise so 15-20cm hat und in dieser Nacht geschätzt 3-3,5 Meter Pegel hatte!
Aber das Ahrtal hat es da noch weitaus schlimmer getroffen. Dort sind Flutwellen von gut und gerne 8 Meter durchgegangen, die Bilder kennt man ja aus den Medien.
Über das "Helfer-Shuttle", direkt beim HARIBO-Stammwerk hier bei uns um die Ecke, werden die ganzen Hilfseinsätze koordiniert. Man wird als Helfer mit Bussen in die Region gefahren, alles ist immer besser organisiert. Seit Beginn so ca. 500-2500 Helfer jeden Tag. Es gibt Leih-Maschinen, die größtenteils gespendet werden und natürlich alles Erdenkliche an Werkzeugen und PSA. Mittlerweile ist sogar eine mobile Schmiede vor Ort, dort werden abends und nachts nach den "Arbeitsschichten" im Tal die SDS-Plus und -MAX-Meißel wieder in Form geschmiedet, gehärtet und neu geschliffen. Das ist wirklich Wahnsinn!!
Ich selbst habe völlig verschlammte Häuser leergeräumt, an großorganisierten Müllsammelaktionen in den Ahrauen teilgenommen und eben an zwei Tagen auch in einem Privathaus und einer Schule Putz von den Wänden gestemmt. Das ist eine echt üble Plackerei, denn neben der Geruchsbelastung ist der Arbeitsschutz bei so vielen Leuten, die da mithelfen und meistens Laien sind (wie ich auch), etwas - sagen wir - nebensächlich. Die Leute sind hoch motiviert, aber die Maschinen halten meistens länger durch als die Menschen... Ich glaube, im Moment ist dort das größte "Testareal" für Elektro- und Baumaschinen in Deutschland. Was hier bei so bescheidener Behandlung und täglich mehrstündiger Dauerbelastung durchhält, ist gutes Material. Im ersten Haus hatte ich mir im Maschinenverleih einen SDS-Plus-Bohr- und Stemmhammer der Marke, die rot und nach einer amerik. Stadt in Wisconsin benannt ist 🙂 geliehen und den ganzen Tag damit gearbeitet. Leider fehlte der vordere Handgriff, so dass ich mir durch die Handschuhe meine linke Hand am Gehäuse leicht verbrannt habe. Die besagte Maschine aus der 900W-Klasse wog mit Meißel so ca. 4 kg, aber auch die merkt man schon nach kurzer Zeit in den Armen. Vor allem am nächsten Tag...
Vor zwei Wochen war ich dann in einer Schule, unsere "Vorarbeiter" hatten uns in den meisten Räumen nur noch die oberen 1-1,2m Putz übrig gelassen. Ich hatte dort das "Vergnügen", einen fast nagelneuen Bosch GBH 5-40 zu benutzen, ich war echt gespannt, da ich ja selbst auch einen GSH 5E-Hammer besitze. Das Ding hat echt Power ohne Ende, die 4-5cm dicke Putzschicht fiel in großen Stücken, aber das Gewicht der Maschine ist für mich als recht kleingewachsener Mensch doch schnell schwierig geworden. Zumal ich fast immer in Brust- oder Schulterhöhe stemmen musste. Mein Mithelfer in diesem Raum hatte die gleiche Maschine, war aber mit 1,90 m deutlich größer und konnte so eher aus der Hüfte stemmen. Aber auch er war am Ende des Tages komplett platt. Wir haben an dem Tag unzählige Schubkarren Schutt nach draußen befördert, es müssen mehrere Tonnen gewesen sein... In der ganzen Schule waren an diesem Tag sicher um die 100 Bohr- und Schlaghämmer in Aktion gewesen, wie gesagt, eigentlich das ideale Testfeld für Elektromaschinen!
Jetzt bin ich aber echt weit vom Thema abgeschweift... 🙂 Aber es gibt sooo viele Eindrücke und die Arbeit wird noch über Monate weitergehen. Wenn hier Leute und Handwerker sind, die mal richtig schaffen und gute Taten vollbringen wollen, dort wird jede Hand gebraucht! Egal, ob mit eigener Ausrüstung oder geliehenen Geräten.

Also, ich werde meinen GSH 11 nochmal wieder schick machen und dann auch hoffentlich mal im Einsatz testen. Bin sehr gespannt, was der so kann.

Ich danke euch allen für die Unterstützung und wünsche in schönes Restwochenende!   
Gruß aus dem Rheinland
Carsten     

sinus50
Moderator
Moderator
Guten Tag Carsten,

zunächst herzlich Willkommen hier im blauen Bosch Profi Forum.

Prima, das es mit Deinem neuen "alten" Bosch-Schlaghammer wohl jetzt ganz gut aussieht für weitere Einsätze.

Anmerken möchte ich noch, das wir hier mit Reparaturhinweisen, insbesondere im elektrischen Umfeld der Geräte, eher zurückhaltend sind.
Zum einen, weil Bosch ein gutes und leistungsfähiges Reparaturservice-Center unterhält.

Zum anderen, weil, bei allem Verständnis für den jeweiligen Fragesteller, nicht immer die jeweilige Qualifikation, die notwendigen technischen Voraussetzungen und entsprechende Prüf- und Messgeräte bekannt sind.
Die erforderliche Elektroprüfung wirst Du sicherlich, ggf. mit örtlicher Unterstützung, noch machen. 🙂

Besten Dank auch für Deine Schilderung der aktuellen Verhältnisse in den Überflutungsgebieten.
Ich selber war inzwischen ebenfalls mehrfach im Bereich Ahrweiler tätig.
Gerade die Bosch-Bohr- und Schlaghämmer in den mittleren und größeren Leistungsklassen sind ideal für die beschriebenen Arbeiten geeignet. In der Tat ein tolles Testfeld.

Ich habe überwiegend die neuen BiTurbo-Akku-Borhämmer eingesetzt und bin damit sehr zufrieden.  Bei den Arbeiten in den Kellerräumen auch mit Unterstützung der großen Akku-Leuchten GLI).

Nochmals besten Dank für Deinen und den Einsatz der zahlreichen anderen Helfer dort. Es ist ja nicht nur die eigentliche, überwiegend doch sehr harte Arbeit, sondern auch die Unterstützung, das "Zuhören" und der Zuspruch für die direkt Betroffenen.

Weiterhin viel Erfolg, auch für mit dem GSH 11. +

Allen noch einen angenehmen Sonntag.

Gruß
sinus50