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Bosch GKS 18V-57 G vs Bosch GKT 18V-52 GC

myLooo
Neuling 2

Hallo zusammen,

ich hab mir am WE die Bosch GKS 18V-57 G gekauft bei Hornbach. Und denke jetzt da sich das falsche Gerät gekauft , obwohl eine Kreissäge/Tauchsäge fällt.

Ich wollte von der WPC Diele 10mm längst abschneiden das war mit der Säge bisschen fummelig.

Demnächst wollte ich ein Projekt anfangen - in dem ich Akustikpanele längst und präzise  schneiden muss. Zum größten Teil - möchte ich einfach schnell und einfach die OSB Platten / Multiplex und Spannplatten schneiden .. Ebenso mal mit Winkel und anderen Biebabo..

Gehrungs und Kappsäge GCM800SJ ist in meiner Werkstatt.

Meint ihr für den Gebraucht reicht die Kreissäge oder soll ich nochmal 100 Euro drauflegen?

6 ANTWORTEN 6

JUR
Aktives Mitglied 3

Grundsätzlich musst du dir die Frage stellen, wann brauchst du tatsächlich eine Tauchsäge. Bist du handwerklich geschickt, kannst du mit wenig Aufwand aus der GKS 18V-57G eine Tauchsäge machen. Der wesentliche Unterschied zur Tauchsäge ist im Grunde nur der Schnitttiefenanschlag. Bilder dazu gibt es hier:

https://community.bosch-professional.com/t5/verbesserungsideen/gks-18v-57-upgrade-zur-tauchsäge/m-p/...

Das andere Problem, welches viele Sägen, auch anderer Hersteller, haben sind Parallelanschläge mit viel zu viel Spiel. Wie man das ausmerzen kann siehst du hier:

https://community.bosch-professional.com/t5/verbesserungsideen/upgrade-für-gks-18v-57-und-andere/m-p...

Die Maschine ist solide, Leistung und  Handling sind prima und dürfte für deine Zwecke absolut ausreichend sein. Winkelschnitte sind durch Kombination einer FSN mit einem Winkelanschlag ebenso problemlos zu machen. Persönlich habe ich mich für eine stabilere und universellere DIY-Version eines Winkelanschlags entschieden. Mittels diesem kann man auch größere Platten hervorragend und schnell zuschneiden und in vielen Anwendungen auf eine Tischkreissäge oder eine Plattensäge verzichten. Die einfachste Variante aus einer FSN einen Winkelanschlag zu machen, ist die Herstellung zweier "Anschlagstopper". Die Schrauben wurden übrigens aus zwei M6 Schlossschrauben und Rändelmuttern aus dem Baumarkt hergestellt.

Die Luxusausführung besteht aus einem verstellbaren Winkelanschlag mit ausziehbarem Maßband, mittels welchem dann auch größere Platten und Bretter vermessen und abgelängt werden können ohne  Bleistift und Meterstab zu bemühen. Schraubt man jetzt noch den FSN VEL quasi als Gleitschlitten unter die Maschine, so ist diese sogar fest mit der FSN verbunden, die Gesamteinheit lässt sich dann sogar einhändig heben und platzieren. Ideal mit einer kurzen FSN um z.B. reihenweise Bretter abzulängen. Die FSN VEL begeistert außerdem mit der super präzisen Einstellmöglichkeiten, mittels welchen es gelingt das Führungsspiel quasi auf Null einzustellen. Dieses Konstrukt verwende ich nach belieben auch mit der GKS 12V-26.

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VG

Jürgen

church
Aktives Mitglied 3

Wenn Du auf 5mm Schnitttiefe verzichten kannst, würde ich definitiv die GKT nehmen und auf Bastellösungen verzichten. Hier kannst Du richtig eintauchen (mit Gegendruck), komfortabel die Schnitttiefe einstellen und die Absaugung ist auch noch deutlich besser.

myLooo
Neuling 2

Brauchen ist immer die Frage - mir geht es eher um , das größte Nutzungspotenzial.

(Im Sortiment ist ein Kappsäge und Stichsäge)

Ich arbeiten meist auf Böcken mit einer OSB als Tisch.

Als nächstes möchte ein Projekt mit Akustikpanele starten.

 

Eine Frage hätte ich .-  Ist das Spiel in der Führungsschiene mit der Säge wirklich so schlimm?

church
Aktives Mitglied 3

Wie kommst Du denn auf Deine Annahme mit dem Spiel?

Bei der GKS finde ich es nicht schlimm und bei der GKT ist eigentlich gar keines vorhanden, da Du es einstellen kannst.

JUR
Aktives Mitglied 3

Ich denke Church meinte das Spiel auf der Führungsschiene, das ist soweit OK. Was ich aber bemängle ist das Spiel am einsteckbaren Parallelanschlag. Wenn du also generell mit der Schiene sägst, was grundsätzlich die bessere Variante ist, sofern es das Werkstück zulässt, darfst du die nachfolgende Thematik vergessen.

Es sind 0,6mm Luft zwischen dem Flachmaterialstab des Parallelanschlags und der Führung und der Grundplatte, eine exakte, parallele Ausrichtung des Anschlags ist da eher Glückssache. Im ungünstigsten Fall steckt also der Stab schräg in der Führung und es resultiert daraus eine Disparallelität von ca.1mm auf 20cm beim Sägen wenn man  beim Fixieren des Anschlags sehr unachtsam ist. D.h. Schnitt wird schief oder Maschine verklemmt sich. Müsste aber nicht sein, moderne Werkzeugmaschinen arbeiten heute mit Genauigkeiten von wenigen tausendstel Millimetern, ein Zehntel Millimeter Spiel in der Führung wäre auch noch vollkommen tolerabel, aber so? Und leider begegnen wir genau diesem Problem markenübergreifend bei den Quer- resp. Schiebeanschlägen von Bandsägen und Tischkreissägen immer wieder. Ich habe es bei meinen Maschinen behoben, aber es müsste einfach nicht sein.

 

VG

Jürgen20231106_210828[1].jpg20231106_210713[1].jpg20231106_205835[1].jpg20231106_205554[1].jpg

 

church
Aktives Mitglied 3

Die Frage von @myLooo bezog sich auf die Führungschiene!! Vom Parallelanschlag war nie die Rede.